Wohnung

Eine der wichtigsten Orga-Punkte vor Abreise war für uns die Frage was passiert mit unseren Wohnungen? Weiter Miete zahlen und leer stehen lassen war für uns keine Option. Zum einen viel zu teuer und zum anderen unserer Meinung nach eine Frechheit in Städten wie Köln bzw. Bonn wo schon genug Wohnungsnot und Wohnungswucher herrscht….

Für uns war eine Mischlösung ideal: Davids Wohnung in Bonn haben wir aufgelöst und Karlas Wohnung in Köln haben wir untervermietet. So haben wir wenigstens ein zu Hause wenn wir wieder kommen und müssen uns nur um die Untervermietung von einer Wohnung kümmern…

Wohnung untervermieten: die wichtigsten Punkte:
  1. Untermieter suchen: hat bei Karlas Wohnung problemlos geklappt über WG gesucht. Was uns dabei wichtig war: jemanden zu finden der tatsächlich nur für den begrenzten Zeitraum unserer Reise eine Wohnung sucht, also z.B. für ein Praktikum oder ähnliches, und nichts festes, damit er nicht doch auf die Idee kommt währenddessen wieder auszuziehen weil er/sie eine feste Wohnung gefunden hat.
  2. Genehmigung einholen: man braucht die offizielle Genehmigung der Vermieters für den bestimmten Zeitraum und den bestimmten Untermieter. Ist im Prinzip Formsache, da die Untermiete genehmigt werden muss außer wenn triftige Gründe vorliegen (z.B. Verbrecher als Untermieter oder ähnliches). Bei Karlas Wohnung war das kein Problem, allerdings kennen wir uns nicht aus was passiert wenn der Vermieter versucht die Untermiete abzulehnen. Sicherlich kann man dann rechltich vorgehen, aber meist macht das ja eher weniger Spaß. Wichtig: ohne die schriftliche Genehmigung sollte man die Wohnung nicht untervermieten, da der Vermieter einem dann kündigen darf.
  3. Untermietvertrag: unbedingt für den befristeten Zeitraum der Reise abschließen, Vordrucke gibt es wie Sand am Meer im Netz und auch alle Infos worauf man achten sollte im Mietvertrag.
  4. Sachen verstauen: zum Glück hat Karlas Wohnung ein relativ großes und trockenes Kellerabteil s.d. wir dort alle persönlichen Dinge Bücher, Klamotten etc. verstauen können. Das Kellerabteil wird natürlich nicht mit untervermietet. Wertsachen und Dokumente sollte man bei Freunden oder Verwandten lassen.
  5. Sachen überlassen: ja man muss damit Leben, dass jetzt ein Fremder in der eigenen Wohnung mit deine eigenen Möbeln lebt. Für uns kein Problem, wird schon schief gehen. Unser Tipp: sympathischen Untermieter aussuchen
  6. Ersatzschlüssel: unbedingt sollte man einen Ersatzschlüssel und in unserem Fall den Kellerabteilschlüssel in der Nähe (z.B. bei Freunden oder Nachbarn) deponieren damit sich jemand kümmern kann falls doch mal was ist (bitte bitte kein Rohrbruch;-)
  7. Post umleiten: Einen Nachsendeauftrag kann man problemlos online bei der Post abschließen, kostet auch nur ca. 20€ für 6 Monate (bzw. 27€ /35€ für 12/24 Monate). Ein Nachsendeauftrag ist eigentlich für den Umzug gedacht, so dass man eigentlich nur an seine eigene Adresse, also an seinen eigenen Namen nachsenden kann. Man kann keinen anderen Namen angeben. Unsere Lösung: Adresse der Eltern, da stimm der Nachname und sie haben sich sogar bereit erklärt erstmal alle eventuellen Rechnungen zu zahlen.
  8. Übergabe: unbedingt ein Übergabeprotokoll machen sowie Kopien des Mietvertrags, Hausordnung, Genehmigung der Vermieters, Daten von Internet, Strom etc überreichen
Wohnung auflösen: die wichtigsten Punkte
  • gut planen: Eine Wohnung aufzulösen ist immer Stress mit Packen, Streichen, Telefon kündigen etc….Da man genug Arbeit mit der Reisevorbereitung hat sollte man das gut planen und bloß nicht die wichtigsten Dinge tief in unbeschrifteten Kisten versenken
  • Möbel unterstellen: David hatte Glück und konnte den Keller seiner Eltern und Karlas Keller nutzen, ansonsten heißt es sich um einen Lagerplatz zu kümmern, was allerdings auch wieder kostet….